256 Bäume für die Aa

Ihre Angeln gegen Spaten tauschten am 15. April kurzfristig ein paar Vereinsmitglieder, denn es galt, beim Kreis georderte Bäume an der Aa einzupflanzen. Sie sollen in erster Linie der Uferbefestigung dienen, daneben aber auch im Sommer für Schatten und kühleres Wasser für die Fische sorgen.

Bernhard Nienhoff, Abteilungsleiter des Kreisbetriebes für Straßen- und Gewässerunterhaltung, hatte diese auf Antrag des Vereins beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe bestellt. Er sorgte außerdem im Vorfeld für einen reibungslosen Ablauf, so dass die Bäumchen jetzt in die Erde kamen.

Die insgesamt 256 kleinen Bäume, darunter Erlen, Weiden, Vogelbeere, Wildkirsche, Schneeball, Haselnuss, Eichen und Wildbirne wurden samstags morgens angeliefert. Fünf Freiwillige machten sich dann mit Gummistiefeln und Spaten an die Arbeit und pflanzten die Stecklinge in Dreierreihen am linken Aaufer auf einer Länge von etwa 300 Metern zwischen dem Stadtwald und dem Einlauf an der alten Kläranlage ein. Beim Einpflanzen achteten die Männer darauf, dass verschiedene Baumarten nebeneinander stehen. Auch war es wichtig, jetzt schon den späteren Wuchs zu beachten: Weiden brauchen wegen ihrer breiten Krone mehr Platz als eine schlanke Vogelbeere.

Nach drei Stunden Arbeit - und einem netten „Elf-Ührken”- war die Arbeit getan und alle Bäume hatten ihren Platz an der Uferböschung gefunden.

Martin Osterkamp und Ludger Schlattmann pflanzen vorsichtig eine Weide in die Aaböschung.

Foto: Isabell Raschke

 

 

© Isabell Raschke 2008